FAQ zum Dienstfahrrad-Leasing

Auf dieser Seite finden Sie Antworten zu häufig gestellten Fragen rund um das Thema Dienstrad und Fahrrad-Leasing mit dem Bikeleasing-Service.

Grundsätzliches zum Bikeleasing für Arbeitnehmer

Kurz und einfach gesagt haben Sie durch das Bikeleasing die Möglichkeit kostengünstig ein Dienstfahrrad über Ihren Arbeitgeber zu beziehen, welches Sie auch privat nutzen dürfen.

Nein, das Bikeleasing-Modell kann auch mit Fahrrädern / Falträdern ohne E-Antrieb oder auch mit (E-)Transporträdern umgesetzt werden.

In das Leasing können alle Zubehörteile aufgenommen werden, die mit dem Dienstrad fest verbunden sind, beispielsweise Schutzblech, Gepäckträger oder Ständer, wie auch z. B. fest im E-Motor installierbare GPS-Tracker (z. B. PowUnitiy, etc.). Auch Anhänger und Kindersitze können als Zubehör gewählt werden. Nicht eingerechnet werden können z. B. Bekleidung, Helme, etc. Falls Sie sich bei einem Zubehörteil nicht sicher sind, ob dieses in das Leasing aufgenommen werden kann, erkundigen Sie sich gern über unser Innendienst–Team. Ein Schloss mit einem Mindestkaufpreis von 48,- € brutto muss zwingend mitgeleast werden.

Jeder in Österreich registrierte Fahrradhändler kann Ihre Leasinganfrage beim Bikeleasing-Service stellen, sofern der Händler noch nicht bei uns registriert ist, kann sich dieser jederzeit bei uns anmelden. Die bereits bei uns registrierten Händler können Sie auf unserer Internetseite ab 04/2021 einsehen.

Im Prinzip ja. Durch ein reduziertes Rad verringert sich auch die Leasingrate, da diese anhand des Kaufpreises berechnet wird.

Sie können Ihr Dienstrad entweder über 36 Monate oder über 48 Monate leasen. Hier kommt es ganz darauf an, für welche Laufzeit sich Ihr Arbeitgeber entschieden hat.

Die Abholung kann erfolgen, sobald Sie vom Bikeleasing-Service die Übernahmebestätigung per Mail erhalten haben. Diese wird erst versendet, wenn der Bikeleasing-Service die Freigabe von Ihrem Arbeitgeber für den entsprechenden Leasingvertrag erhalten hat. Die Freigabe seitens des Arbeitgebers wird erst nach Unterzeichnung des Überlassungsvertrages (regelt die Überlassung des Rades zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer) erteilt. Bitte informieren Sie vor Abholung des Rades den entsprechenden Fachhändler, damit dieser das Rad zu Abholung vorbereiten kann.

Wir beabsichtigen den Mitarbeitern 3 Monate vor Laufzeitende ein Angebot zur Übernahme zu unterbreiten.

Hierfür können Sie unser Portal nutzen. Ab 04/2021ist unsere BLS App auch in Österreich verfügbar, mit der Sie Ihren Vertrag komplett verwalten können - inkl. der Durchführung von Schadenmeldungen.

Ja, das Pendlerpauschale für Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte steht bei einem Bikeleasing-Rad weiterhin zu.

Nein, es fällt kein Sachbezug an. Auch beim Erwerb eines zweiten Rades durch den Dienstnehmer bleibt der Sachbezug bei 0,- €.

Grundsätzliches zum Bikeleasing für Arbeitgeber

Grundsätzlich ja.

Gemeinden als Arbeitgeber können für ihre Mitarbeitenden auch das Bikeleasing Modell einführen, jedoch für Mitarbeitende aus dem öffentlich-rechtlichen Bereich keine Vorsteuer abziehen.

Als Arbeitgeber können Sie Ihren Mitarbeitern Bikeleasing kostenneutral anbieten. Der Verwaltungsaufwand pro Leasingrad ist gering und kann digital über das Bikeleasing-Arbeitgeberportal oder per Mail abgewickelt werden. Das Arbeitgeberportal stellen wir kostenfrei für Ihr Unternehmen zur Verfügung.

Dazu kommt: Durch die Gehaltsumwandlung sinkt die Lohnsteuer für Mitarbeiter. Wir empfehlen Arbeitgebern, zumindest die Premium-Versicherungsprämie zu übernehmen.

Unsere Erfahrung ist: Je mehr Zuschuss Sie leisten, desto mehr Mitarbeiter werden sich für ein Bikeleasing-Rad entscheiden.

Der Begriff Gehaltsumwandlung ist eine Abwandlung des Begriffs Entgeltumwandlung. Hierbei erklärt sich der Mitarbeiter bereit, die Summe X seines vertraglich geregelten Gehalts als Sachbezug (z. B. Dienstrad) über einen definierten Zeitraum (z. B. Leasingdauer) zu erhalten.

Gemeinsam mit unseren Händlern stehen wir für Ihr Firmenevent oder Ihren Demo-Day zur Verfügung. Wir präsentieren Ihnen die verschiedenen Fahrrad-Typen und beantworten Ihre Fragen rund um das Dienstrad.

Im Rahmen der Einführung bekommt das Unternehmen individualisierte Informationsmedien (Flyer / Plakate / One-Pager) kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Ja, hierzu haben wir entsprechende Versicherungspakete, die diese Risiken abdecken und dadurch das Gesamtrisiko für den Arbeitgeber minimieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie bei den „Informationen zu den Arbeitgeber-Versicherungen“.

Information zu den einzelnen Unterlagen

Der Rahmenleasingvertrag (RLV) ist die Basis für die Zusammenarbeit mit dem Bikeleasing-Service und den dahinterstehenden Leasinggebern. Er wird zwischen dem Arbeitgeber und dem Leasinggeber (Leasinggesellschaft) abgeschlossen. Der Vertrag regelt u. a. Zahlungsabwicklung, Formalitäten zum Leasing, Vertragslaufzeiten, Versicherung, Datenschutz und Ablauf.

Bitte beachten Sie: Voraussetzung für den Abschluss ist eine positive Bonitätsprüfung. Sie sind zu keiner Mindestabnahmemenge verpflichtet. Selbst das Leasing nur eines Dienstfahrrades ist möglich.

Der Dienstleistungsvertrag (DLV) wird zwischen dem Arbeitgeber und dem Bikeleasing-Service abgeschlossen. Durch den Dienstleistungsvertrag kann der Arbeitgeber entsprechende Leasingparameter für seine Mitarbeiter festlegen. Diese sind z. B. die Pflichtversicherungen, die maximale Anzahl der Räder pro Mitarbeiter, Mindest- und Maximalpreis, sowie die zugelassenen Händler. Außerdem befreien wir den Arbeitgeber vom Andienungsrecht der Leasinggesellschaft.

Der Einzel-Leasingvertrag (ELV) stellt die Leasingvertragsgrundlage zwischen Ihrem Unternehmen und der Leasinggesellschaft dar und wird für jedes einzelne Rad abgeschlossen.

Damit der Arbeitnehmer sein persönliches Dienstrad steuerbegünstigt nutzen kann, muss der Arbeitgeber Vertragspartner und somit der Leasingnehmer sein. Der Arbeitgeber schließt dann intern mit seinem Mitarbeiter eine Ergänzung zum bestehenden Arbeitsvertrag in Form eines Überlassungsvertrags zu dem gewählten Dienstrad. In diesem Überlassungsvertrag regeln Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Bedingungen für die Dienstrad-Nutzung und vereinbaren u. a. die monatliche Gehaltsumwandlung.

Die Übernahmebestätigung ist die vom Bikeleasing-Service für jedes Rad individuell ausgestellte Abholvollmacht. Mit dieser kann der Arbeitnehmer sein Dienstrad beim Händler abholen. Für die Abholung muss sich der Arbeitnehmer entsprechend ausweisen (durch seinen Personalausweis oder Reisepass). Der Händler und der Mitarbeiter bestätigen jeweils durch ihre Unterschrift den mängelfreien Zustand des Rades. Das Dokument geht über den Fachhändler als Nachweis für die erfolgte Übergabe an den Bikeleasing-Service. Auf der Übernahmebestätigung wird auch das Datum der Übergabe festgehalten. Dieses Datum ist der Startzeitpunkt für das Leasing und den Versicherungsschutz.

Information zu Rad-Versicherungen

Der Bikeleasing-Service bietet für den Rad-Nutzer drei Radversicherungen an. Einmal den Vollkasko-Schutz „Premium“, dann die Verschleißversicherung „Premium plus“ und die Inspektionsversicherung „Inspektion plus“. Das Versicherungspaket „Premium“ ist bei jedem Leasingvertrag Pflicht, die Versicherungspakete „Premium plus“ und „Inspektion plus“ können optional vom Nutzer hinzugebucht werden (evtl. Regelungen vom jeweiligen Arbeitgeber sind hier zu beachten).

  • Diebstahl
  • Teilediebstahl
  • Elektroschäden
  • Materialfehler
  • Produktionsfehler
  • Konstruktionsfehler
  • Akku-Defekt
  • Totalschäden
  • Unfallschäden
  • Sturzschäden
  • Unsachgemäße Handhabung
  • Vandalismus
  • Mobilitätsgarantie inkl. Leihrad

Detaillierte Informationen finden Sie in unserem Versicherungshandbuch.

  •  Akku
  • Bremsbeläge
  • Bremsscheiben
  • Bremsflüssigkeit
  • Griffe/Lenkerband
  • Ketten/Zahnriemen
  • Zahnkranz/Kassette
  • Ritzel
  • Reifen/Mantel
  • Pedale
  • Schalt- und Bremszüge inkl. Außenhülle
  • Getriebenaben-Service inkl. Schmiermittel
  • Lagerungen von Gabeln, Dämpfern, Dropperpost, Lenkkopf und Pedalen inkl. Service

Detaillierte Informationen finden Sie in unserem Versicherungshandbuch.

  • Überprüfung von Rahmen, Schaltung, Kette, Riemen, Lenker, Bremsen, Sattel, Federung, Zubehör, Lichtanlage, Tretlager, Räder, Laufräder, Akku, Motor
  • Serviceupdates bei E-Bikes

Bei 36 Monatsverträgen sind 2 Inspektionen, bei 48 Monatsverträgen sind 3 Inspektionen über die Versicherung abzurechnen. Die Leistungszeiträume entnehmen Sie bitte den Versicherungsbedingungen.

Das Dienstrad ist zum Schutz gegen Diebstahl, mit einem qualitativ hochwertigen Markenschloss mit seinem Rahmen so an einem fest verankerten Gegenstand (z. B. Laternenmast, Verkehrsschild, Fahrradständer) festzuschließen, dass eine einfache Entwendung nicht möglich ist. Vorstehende Regelung gilt nicht, solange das Dienstrad sich unter Aufsicht befindet oder in einem allseitig um- und verschlossenen Raum (nicht gemeint sind öffentlich zugängliche Räume oder Gemeinschaftseinstände) abgestellt wird.

Der Diebstahl ist innerhalb von 5 Werktagen bei der zuständigen Polizeidienststelle anzuzeigen.

Detaillierte Informationen finden Sie in unserem Versicherungshandbuch.

Information zu den Arbeitgeber-Versicherungen

Der Arbeitgeber ist durch Zahlung der Leasingrate gegen folgende Risiken abgesichert:

  • Langzeiterkrankung des Mitarbeiters
  • Todesfall
  • Kündigung Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseitig
  • einvernehmliche Auflösung*
  • Erwerbsunfähigkeit (Invalidität und Berufsunfähigkeit)*
  • Elternkarenz*

*s. Begrifssdefinitionen im Versicherungshandbuch - Seite 12.

Information zum Leasinglaufzeitende für Mitarbeiter

Der Bikeleasing-Service benachrichtigt den Arbeitnehmer 12 Wochen vor dem Ende der Überlassung des Rades und fordert zur Rückgabe des Firmenrades, zum Leasinglaufzeitende, auf. In dieser Benachrichtigung wird der Arbeitnehmer auf die Möglichkeit des Erwerbs des Rades nach Ablauf des Überlassungszeitraums informiert.

Der Mitarbeiter ist berechtigt, das Rad am Ende des Leasingzeitraums zum voraussichtlichen Übernahmepreis (von max. 10% der UVP bei Verträgen mit 48 Monaten Laufzeit und von max. 18% der UVP bei Verträgen mit 36 Monaten Laufzeit) ​​​​​​von dem Dienstleister zu erwerben, falls ihm diese ein entsprechendes Kaufangebot unterbreiten.

Im Falle der Rückgabe des Firmenrades durch den Arbeitnehmer, ist dieser verpflichtet, das Rad an den ausliefernden Händler am Ende des Überlassungszeitraums zurückzugeben.


Das Rad muss bei Rückgabe in einem ordnungsgemäßen und betriebssicheren Zustand sein. Etwaige Kosten zur Wiederherstellung dieses Zustands trägt der Arbeitnehmer.

Ordnungsgemäßer Zustand bedeutet ein dem Alter und normaler Nutzung entsprechender Zustand des Rades. Hierbei kann es sich um kleinere Kratzer oder Verschmutzungen sowie üblichen Verschleiß handeln. Nicht ordnungsgemäß sind z. B. Verschlechterungen durch Unfälle oder unsachgemäße Nutzung bzw. Überladung.

Eine vorzeitige Beendigung der Nutzungsüberlassung durch den Mitarbeiter und eine Rückgabe des Rades während des vorab definierten Nutzungszeitraums ist grundsätzlich nicht möglich. Dies gilt auch für den Fall, dass der Mitarbeiter ein neues Rad bestellen möchte.

Eine vorzeitige Beendigung des Vertrages ist lediglich durch die Zahlung eines Ablösebetrages möglich, dies ist jedoch mit zusätzlichen Kosten verbunden.

Information für Selbstständige

Ja auch Selbstständige können über den Bikeleasing-Service ein Dienstfahrrad beziehen, welches auch privat genutzt werden darf.

Dies ist individuell sehr unterschiedlich und kann nicht allgemein gesagt werden. Für alle weitere Fragen bzgl. der steuerlichen Anerkennung müssen wir an Ihren Steuerberater verweisen, da in Abhängigkeit von der dienstlichen Nutzung des Leasingrades, dieses auch als Betriebsausgabe berücksichtigt werden kann.

Ja, ab 1.1.2020 sind Fahrräder und Elektro-Fahrräder vorsteuerabzugsberechtigt, wobei in Höhe der Privatnutzung eine Vorsteuerkorrektur vorgenommen werden muss.